Praxis für Nuklearmedizin und Kernspintomographie

Dr. med. Ingrid Binder

Fachärztin für Nuklearmedizin und radiologische Diagnostik

Münchener Str. 6
83395 Freilassing
www.mrt-freilassing.de

Über uns

Seit dem Jahr 2003 finden Sie uns an unserem Standort in der Münchenerstraße 6 in Freilassing. Neben nuklearmedizinischer Untersuchungen können Sie bei uns auch Kernspintomographien durchführen lassen.

Unsere Zielsetzungen

  • Korrekte Diagnostik entsprechend neuesten medizinischen Erkenntnissen und modernster Technologie.
  • Schnellstmögliche Übermittlung der Befunde per Fax an den überweisenden Arzt meist schon innerhalb 1 Stunde nach Beendigung der Untersuchung, in Notfällen natürlich sofort telefonisch.
  • Korrekte, zeitgerechte Einhaltung der vergebenen Termine, somit geringe, möglichst keine Wartezeiten für unsere Patienten.
  • Eine Atmosphäre zum Wohlfühlen! Ansprechende Praxisräume für unsere Patienten mit Gestaltung durch bedeutende Künstler des Landkreises Berchtesgadener Land.

Dr. med. Ingrid BINDER

Unsere Geräte

  • Ein leistungsstarker Kernspintomograph der Fa. Philips.
  • Eine moderne Gammakamera der Fa. Siemens mit der Möglichkeit, auch SPECT- Aufnahmen anzufertigen (Single- Photon- Emissions- Computer – Tomographie).
  • Ein modernes, hochauflösendes Ultraschallgerät der Fa. Siemens mit einem 7,5 MHz Schallkopf.
  • Ein computergesteuertes Halbliegefahrrad-Ergometer der Fa. GE mit 12-Kanal-EKG-Ableitung und automatischer Blutdruckmessung.
  • Digitale Patienteninformations- und Bildarchivierungssysteme mit sekundenschnellem Zugriff auf Vorbefunde und Voraufnahmen.
  • Digitale Spracherkennung, dadurch sofortige Befunderstellung.

Kernspintomographie, Magnetresonanztomographie (MRT oder MRI)

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT oder MRI) ist ein modernes Untersuchungsverfahren in der Radiologie, das es ermöglicht, den Körper im Schnittbildverfahren zu untersuchen. Hierbei werden jedoch keine Röntgenstrahlen angewendet, sondern die Bilder werden mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und hochfrequenter elektromagnetischer Wellen erzeugt.

Die Bilder werden mit Hilfe eines Computers berechnet und zwar aus den Signalen, die bestimmte Teilchen (Protonen) im menschlichen Körper als Echo auf die elektromagnetischen Wellen aussenden. Diese Untersuchungsmethode ist dabei vollkommen schmerzlos.

Manche Untersuchungen werden mit einem ungefährlichen paramagnetischen Kontrastmittel durchgeführt, das in eine Armvene eingespritzt wird (Untersuchungen des Schädels, des Ober- und Unterbauches, der Lendenwirbelsäule bei Zustand nach Bandscheibenoperationen und der Hand), um die Aussagekraft der Untersuchung zu erhöhen.

Es gibt sogenannte Kontraindikationen, z.B. sollen Patienten mit einem Herzschrittmacher oder aber Metallsplittern unklarer Lokalisation (z.B.nach Kriegsverletzungen) nicht kernspintomographisch untersucht werden. In letzterem Fall sollten Sie vor der Kernspintomographie mit dem untersuchenden Arzt sprechen.

unser Leistungsspektrum Kernspintomographie:

  • MR des Schädels
  • MR der Wirbelsäule
  • MR des Bauchraumes
  • MR sämtlicher Gelenke
  • MR der Arterien des Gehirns
  • MR der hirnzuführenden Arterien
  • MR der Nierenarterien

Weitere Informationen zum Download:

  • Informations und Aufklärungsbogen zur Kernspintomogroaphie (pdf [59 KB])
  • Patienten-Fragebogen (pdf [76 KB])

NUKLEARMEDIZIN

Bildgebung mit Radionukliden

UNTERSUCHUNGEN

SKELETTSZINTIGRAPHIE

Bei der Skelettszintigraphie wird eine schwach radioaktive Substanz in eine Ellenbogenvene injiziert und unmittelbar anschließend werden Aufnahmen der Verteilung der Substanz im Blut angefertigt, welche die Durchblutung widerspiegeln (sog. Frühaufnahmen).

Nach einer zweistündigen Wartezeit erfolgen die sog. Spätaufnahmen,welche den Knochenstoffwechsel darstellen.

Häufige Fragestellungen bei der Knochenszintigraphie sind:
– Frage nach Knochenmetastasen
– Aktivität von Arthrosen
– Alter von Frakturen
– Knochenveränderungen bei Arthritis
– Lockerung oder Infektion von Hüft- oder Knieprothese

nüchtern: nein, aber nach Injektion des Nuklids 1 – 2 l Flüssigkeit trinken
Vorbereitung: keine
Dauer: 2,5 – 3 Stunden

MYOCARDSZINTIGRAPHIE

Mit der Myokardszintigraphie wird die Durchblutung des Herzmuskels unter Belastung und in Ruhe untersucht.

Man gewinnt somit Informationen über etwaige Durchblutungsstörungen und einem hierdurch drohenden Herzinfarkt. Zudem kann das Ausmaß von Narben nach einem Herzinfarkt beurteilt werden. Es handelt sich bei der Myokardszintigraphie um eine nuklearmedizinische Methode, das heißt, eine gering radioaktiv markierte Substanz wird zur Diagnostik verwendet. Die Myokardszintigraphie ersetzt nicht die invasive Herzkatheteruntersuchung, sie stellt jedoch unter Umständen die Indikation zu dieser Untersuchung oder ergänzt sie.

Behandlungsablauf der Myokardszintigraphie:
Die Untersuchung sollte in nüchternem Zustand durchgeführt werden. Auch Medikamente sollten in der Regel nicht eingenommen werden, sog. Betablocker müssen ein bis zwei Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden. Sie sollten aber alle Medikamente zur Untersuchung mitbringen. Genauere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vom überweisenden Arzt.

Vor Beginn der Untersuchung wird mit einer Plastiknadel ein Zugang in eine Armvene gelegt. Anschließend wird ein Belastungstest am Fahrradergometer durchgeführt. Für Patienten mit Bewegungseinschränkungen steht eine sogenannte pharmakologische Belastung zur Verfügung, eine körperliche Belastung entfällt dann.

Am Höhepunkt der Leistungsfähigkeit wird die radioaktive Indikatorsubstanz (99m-Tc-MIBI) eingespritzt, die in Abhängigkeit von der Durchblutung in die Herzmuskelzellen aufgenommen wird. Mit der Gammakamera werden eine Reihe von Aufnahmen gemacht, die die Verteilung der radioaktiven Substanz am Herzen erfassen. Falls nötig, erfolgt an einem anderen Tag eine entsprechende Untersuchung in Ruhe.

Dauer der Behandlung:
Die Belastung am Fahrradergometer dauert ca. 1/2 Stunde. Dann ist eine Stunde Pause, während der eine fettreiche Mahlzeit eingenommen werden muss. Die Aufnahmezeit an der Gammakamera beträgt 16 Minuten. Anschließend erfolgt die Auswertung der Aufnahmen. Der Zeitbedarf für die Belastungsuntersuchung beträgt insgesamt ca. 2 Stunden.
Die Ruheuntersuchung, die an einem anderen Tag durchgeführt wird, dauert insgesamt ca. 1 1/2 Stunden.

SCHILDDRÜSENSZINTIGRAPHIE

Bei der Szintigraphie der Schilddrüse wird eineschwach radioaktive Substanz (Tc-99m Pertechnetat) in eine Ellenbogenvene injiziert.

Diese Substanz wird von Schilddrüsenzellen wie Jodid aufgenommen. Nach 20-minütiger Wartezeit wird der Patient unter die Gammakamera gelegt und es wird 5 Minuten lang ein Bild aufgenommen. Als Ergänzung zur Szintigraphie erfolgt eine Ultraschalluntersuchung.

Nach Auswertung der Aufnahme können folgende Aussagen über die Schilddrüse getroffen werden: – Lage, Größe und Form, – Jodaufnahmefähigkeit der gesamten Schilddrüse bzw. einzelner Teile. Damit gelingt auch die Einordnung von sonographisch auffälligen Knoten zu sog. „heißen“ oder „kalten“ Knoten.

Definition kalter Knoten:
Kalte Knoten sind Gebiete in der Schilddrüse, welche am Jodstoffwechsel nicht teilhaben und daher auch die radioaktive Substanz in der Schilddrüsenszintigrahie nicht aufnehmen. Zu beachten ist dabei, dass der Terminus „kalter Knoten“ als Überbegriff zu verstehen ist. Dahinter können sich sowohl gutartige, nicht-funktionierende Knoten wie auch bösartige Knoten oder Zysten verstecken. Nach neuesten Studien dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass ein kalter Knoten in Deutschland bösartig ist, bei ca. 1 von 2500 liegen.

Definition heißer Knoten:
Autonome Adenome werden umgangssprachlich auch als „heiße Knoten“ bezeichnet. Dies sind gutartige Knoten, welche sich in ihrer Produktion von Schilddrüsenhormonen nicht mehr regulieren lassen, was mittel- bis langfristig zu einer Überfunktion führt.

nüchtern: nein
Vorbereitung: keine
Dauer: 20 – 40 min

NIERENSZINTIGRAPHIE

Bei der Nierenszintigraphie befindet sich die Gammakamera im Rücken des Patienten, während eine schwach radioaktive Substanz in eine Ellenbogenvene injiziert wird.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgen-Untersuchung der Nieren ist es mittels einer 35-minütigen Aufnahme möglich, nicht nur Form, Größe und Lage der Nieren zu beurteilen, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Nieren als Gesamtleistung wie auch als Einzelleistung jeder Niere zu bestimmen. Darüber hinaus kann auch der Abfluss des Urins aus den Nieren untersucht werden.

Typische Fragestellungen sind daher:
– Schädigung der Nierenfunktion z.B. durch langjährigen Bluthochdruck oder Diabetes
– Urinabfluss bei Verengung des Nierenbeckens
– Beurteilung der Leistung der Nieren im Seitenvergleich (z.B. ist eine Niere bei einer Operation erhaltungswürdig oder schon zu stark durch einen Tumor oder Nierensteine geschädigt)

nüchtern: nein
Vorbereitung: Sie müssen 1 h vor der Untersuchung 1 l Flüssigkeit trinken (in der Praxis)
Dauer: ca. 1h 15min.

NEBENSCHILDDRÜSENSZINTIGRAPHIE

Bei der Nebenschilddrüsenszintigraphie wird eine schwach radioaktive Substanz in eine Ellenbogenvene injiziert.

10 Minuten und 2 Stunden nach der Injektion erfolgen Aufnahmen des Halses und des Oberkörpers.


Fagestellung:
Suche nach Nebenschilddrüsenadenomen

nüchtern: nein
Vorbereitung: keine
Dauer: 2h 30min

ADRESSE

Münchener Str. 6
83345 Freilassing

Öffnungszeiten

Mo - Do 8:00 - 17:00
Fr 08:00 - 12:00
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